27. November 2017 Leif

Mein erstes Weitwinkelobjektiv…

Erfahrungsbericht – das Fujinon XF10-24MMF4 R OIS Weitwinkelobjektiv – oder besser gesagt, eine der „Must Have Lenses“ wenn man den verschiedenen Tests Glauben schenken darf.

Im Rahmen der 2017er FUJINON Cashback-Initiative hatte ich zugeschlagen und mir das erste richtige Weitwinkelobjektiv meiner Karriere zugelegt. Zuvor hatte ich mich natürlich in allen möglichen Foren schlau gemacht welche „Must Have Fuji lLenses“ es denn so gibt und welche man davon wirklich brauchen würde. Erstaunlicherweise wurde dieses Weitwinkelobjektiv fast überall sehr lobenswert erwähnt – es sei den relativ hohen Preis absolut gerechtfertigt. Na denn…

Bisher waren die 24mm meines Canon 24-105mm Standardobjektivs der absolut unterste Rand aller meiner Bilder. Zudem hatte ich mich gefühlt dann doch eher an den 105mm orientiert – ich bin einfach immer noch davon fasziniert wie gut diese Linsen zoomen können ohne dass man an Bildqualität einbüßen müsste.

Hat vielleicht auch etwas Voyeuristisches sich von der Ferne aus alles ansehen zu können, keine Ahnung.

So, und nun also das andere Ende – 10mm. Ehrlich gesagt hatte ich ein ziemlich mulmiges Gefühl mich nur mit diesem Objektiv in den Urlaub nach St.Peter-Ording aufzumachen. Zumal ich einfach absolut keine Erfahrung bisher damit machen konnte, welche Motive sich überhaupt für die 10mm eignen würden.

Muss man nah ran? Muss man runter auf den Boden? Wieviel würde der relativ kleine Zoombereich denn überhaupt bringen?

Als reiner Amateur kann ich mir es natürlich erlauben, gegebenenfalls auch ohne sensationelle Bilder aus dem Kurzurlaub zurückzukommen. Aber irgendwie hätte mir das dann doch gestunken.

Der Strand von St.Peter-Ording bietet sich aufgrund seiner schier endlosen Breite und Weite für dieses Objektiv natürlich geradezu perfekt an. Die besten Effekte konnte ich allerdings immer dann erzielen wenn ich eine besondere Perspektive wählte, sprich, ganz nah am Boden, ganz nah an einem Referenzobjekt (z.B. Holzpfosten im Wasser, Fahrradständer…).

Zuhause am iMac war ich ehrlich gestanden von der Qualität der Bilder absolut begeistert. Das Development-Modul von Lightroom 6 hatte fast nichts mehr zu tun – die Bilder wurden nur noch ins 16:9 Format gebracht und leicht horizontal ausgerichtet. Aber schaut selbst…

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